Bodensenkung bedeutet eine Zunahme der Wassertiefe. Welchen Auswirkungen hat das?

Bei Schalentieren ist die Wassertiefe einer der Faktoren, die bestimmen, ob sie an einem Ort gedeihen. Daneben spielen beispielsweise auch Strömung und Salzgehalt eine Rolle. Das Erhöhen der Wassertiefe kann sich daher auf das Habitat von Muscheln auswirken. Austern leben in Wassertiefen bis zu 60 Meter. N05-A liegt in der Deutschen Bucht, welche als eine dynamische Umgebung mit starken Winden, Gezeitenströmen und Wellen bis zu sechs Meter hoch bekannt ist. Die Dynamik dieser drei Phänomene wirkt sich auf die Sandverdrängung aus. Die durchschnittliche Wassertiefe bei N05-A beträgt mehr als zwanzig Meter. Einige Zentimeter werden in diesem dynamischen Umfeld kaum einen Unterschied machen. Die Auswirkungen der Erhöhung der Wassertiefe auf Muscheln werden in der UVP weiter untersucht.